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Unsere Geschichte

Jan Hrdlicka Niklas Hanitsch Rüdemann 

Tradition seit 2020

Es gibt so wenige Wahrheiten auf dieser Welt, dass man erkennt, wenn man einer begegnet. Eine dieser Wahrheiten traf uns wie ein Schlag, als wir endlich unseren Jagdschein in der Tasche hatten. Obwohl wir nicht aus jagdlich geprägten Familien kommen, waren wir dem Waidwerk sofort verfallen. Brauchtum, Zusammenhalt und vor allem die Erzeugung von hochwertigen Lebensmitteln mit Respekt vor Gottes Kreaturen sind gleichermaßen Erfüllung und Lebensart für uns. Nur eine Sache schmeckte uns gar nicht, es gab keinen ordentlichen Jagdschnaps, nur klebrige, braune Kräuterliköre, bei denen sich uns die Nackenhaare aufstellten, wenn wir sie trinken mussten.

Wir haben im Laufe einiger Schüsseltreiben und Jagdveranstaltungen festgestellt, dass viele Jäger genauso empfanden und inzwischen bei Gin Tonic angekommen waren. Aber Gin als Jagdschnaps? Wie untraditionell. Da wir uns ganz gut mit Spirituosen auskennen, wurde uns bald bewusst, dass sich anscheinend niemand mehr an den Urvater des Gins erinnert – Wacholderbrand. Gin wurde entgegen häufiger Meinungen nicht bei unseren Nachbarn in Großbritannien erfunden, sondern in den Niederlanden, wo er Genever heißt. Aber auch im angrenzenden Westfalen und dem Münsterland hat Wacholderbrand eine viel längere Tradition als in England.

Schon war die Idee geboren, einen echten deutschen Jagdschnaps auf Wacholderbasis zu machen und so nicht nur einen Gegenpol zu braunen, klebrigen Kräuterlikören aufzubauen, sondern auch die Tradition des Wacholderbrands wieder aufleben zu lassen. Ein Gin für Jägerinnen und Jäger sozusagen.

Gesagt, getan: Wir recherchierten einige Monate und fanden eine kleine Familienbrennerei im Münsterland (unserer Heimat), die ihren Alkohol noch selber aus Weizen vom eigenen Feld brennt. Das war unser Qualitätsanspruch. Heutzutage gibt es leider nicht mehr viele Brennereien, die das so machen. Meistens wird Rohalkohol und Feindestillat nicht mehr selber hergestellt, sondern zugekauft. Auch mit dem Besitzer der Brennerei, der selber Jäger ist, verstanden wir uns auf Anhieb, und er hatte Lust auf unser Projekt. Für uns also ein echter Volltreffer.

Nach ein paar weiteren Wochen stand unsere Produktidee auf sicheren Füßen. Wir waren uns alle einig, dass wir den Wacholderbrand nach norddeutscher Manier so ehrlich wie möglich halten wollten. Also wollten wir seinen reinen Geschmack nicht mit unzähligen „Botanicals“ übertünchen. Es war aber auch klar, dass er eine unverkennbare Note braucht, die zum Wacholder passt und unser Produkt einzigartig macht. Was liegt da näher, als sich an Rohstoffen zu bedienen, die uns der heimische Wald schenkt? Wacholder korrespondiert sehr gut mit harzigen Aromen, wie zum Beispiel von Nadelgehölz, also entschieden wir uns für Essenzen der Kiefer. Um dem Ganzen noch eine gewisse Rundheit und Frische zu verleihen, fehlte nur noch eine fruchtige Komponente mit einem leichten Säureanteil. Hier war die Waldhimbeere perfekt. Nach unzähligen Verkostungen hatten wir dann endlich das perfekte Rezept. Herausgekommen ist ein herrlicher Wacholderbrand, den man sowohl pur als auch perfekt mit Tonic oder als Cocktail genießen kann. Egal ob man sich auf dem Streckenplatz mit einem Kurzen den Staub aus der Kehle spülen muss, nachdem man eine wilde Sau mit der blanken Klinge abgefangen hat, oder seinen Gästen im Garten einen erfrischenden Longdrink servieren will – unser Wacholder ist immer klar und ehrlich!

Nun kam der nächste Schritt: Wie nennen wir unser Kind denn nun? Irgendwas Jagdliches musste es sein, aber was? Da wir gerade mit unseren Hunden die Jagdhundeausbildung abgeschlossen hatten bzw. noch mittendrin waren, kam uns nach einigen Bierchen das Wort Rüdemann in den Sinn, ein heute fast gar nicht mehr gebräuchliches Wort für den Führer einer Hundemeute oder auch den Führer eines einzelnen Jagdhunds. RÜDEMANN – das hörte sich für uns nach einem perfekten Namen für unser Vorhaben an. Die Marke gesichert, noch schnell eine Firma gegründet und es konnte losgehen:

Texte schreiben, einen Onlineshop bauen, ein Etikettendesign ausdenken und einen Künstler finden, der das umsetzen kann. Alles neben unseren Hauptberufen, versteht sich, denn dieses Unternehmen soll in erster Linie eins – Spaß machen! Und uns war bewusst, dass wir uns weder dem Druck aussetzen wollen, damit unseren Lebensunterhalt bestreiten zu müssen, noch von Anderen abhängig sein und uns reinreden lassen wollen.

Da stehen wir nun nach unserer ersten Abfüllung und haben die ersten Flaschen in der Hand. Getreu unserem Motto „Außen rauh, innen mild“ haben wir uns für ein etwas „schärferes“ Etikettendesign entschieden, um im Hundeführerjargon zu bleiben.

Wir hoffen, Ihr, liebe Waidkameradinnen und Waidkameraden, Abenteurer und Ginliebhaber, habt nun genauso viel Spaß an unserem Wacholder wie wir...

Update September 2021: Nach nun knapp einem Jahr Rüdemann steht fest: Wir sind gekommen um zu bleiben. Aus Spaß wird nun Ernst und Jan hat seinen Hauptberuf an den Nagel gehängt um sich zukünftig nur noch Rüdemann widmen zu können. Vielen Dank an alle, die das ermöglicht haben, damit haben wir wirklich nicht gerechnet. 

Prost, Waidmannsheil und ho, Rüd, ho – auf’s edle Waidwerk!

Niklas und Jan

Presse: 

Weit und Breit Magazin

PS: Um auch dem Brauchtum gerecht zu werden, empfehlen wir, Rüdemann stets mit der linken Hand zu trinken und mit einem Trinkerbruch zu garnieren. Hier eignen sich natürlich kleine Brüche von Nadelbäumen wie Tanne, Fichte oder Douglasie ;)

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